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Siegerehrung beim O/G-Cup

Siegerehrung beim O/G-Cup

Turnierleiter Dominik Hollich

Vom kleinen Vorbereitungsturnier zum größten Hallenhandball-Jugendturnier der Region:

Die Geschichte des O/G-Cups.


Das Anfang der 2000er von Volkmar Herbst ins Leben gerufene Oldenburger Vorbereitungsturnier war zunächst eine recht kleine Veranstaltung. Mit persönlichen Einladungen wurden Mädchen-Mannschaften aus der näheren Umgebung nach Oldenburg gebeten. Tim Barez, Marco Fischer und Thomas Voß waren es dann, die mit ihrem Eintritt ins Traineramt im männlichen Jugendbereich bei Volkmar eine Erweiterung des Turniers anregten. Fortan sollten auch Jungs an dem Turnier teilnehmen. Marco und Thomas unterstützten das Turnier seit dem auch organisatorisch. Sie übernahmen sogar die Hauptverantwortung als Volkmar sein Engagement im weiblichen Bereich aufgab.

Mit Gründung der HSG Oldenburg/Grömitz ab 2007 wurde das Oldenburger Vorbereitungsturnier dann zum HSG Jugend-Vorbereitungsturnier. Die Sportveranstaltung hatte über die Jahre in der Region bereits viele treue Fans und immer wiederkehrende Teilnehmer gefunden. Kurz nach den Sommerferien gab das Turnier stets einen kompakten Rahmen, um unmittelbar vor der neuen Saison mit einigen Testspielen einen guten Start in die Punktspielrunde vorzubereiten. Umso enttäuschter waren die Teilnehmer, als sie per E-Mail darüber informiert wurden, dass das Turnier aufgrund des Hallenumbaus in 2011 (u.a. neuer Hallenboden) nicht durchgeführt werden konnte.

Für die Handballsparte war klar, dass das Turnier in 2012 nach Möglichkeit wieder stattfinden sollte, da es auch für die eigenen Teams immer eine schöne Veranstaltung gewesen ist. Allerdings musste das unter neuer Führung geschehen, denn die beiden Organisatoren Voß und Fischer hatten angekündigt, dass sie die Turnierleitung abgeben würden. In einer Spartensitzung im Herbst 2011 erklärte sich Dominik Hollich bereit, das Turnier zukünftig zu organisieren.

Anfang 2012 begann Hollich dann mit einer Gruppe von engagierten Oldenburger Trainern und Betreuern mit der Planung. Ziel sollte es sein, das Turnier größer und auch über die angrenzenden Kreise hinaus bekannt zu machen. Dazu bekam das Turnier erst einmal einen Namen.

Zukünftig sollte es "O/G-Cup" heißen.

Das war kurz und knapp und über die Kürzel "O" und "G" war eine Verbindung zum damaligen Ausrichter, der Spielgemeinschaft HSG Oldenburg/Grömitz, geschaffen.

Über intensive Kommunikationsmaßnahmen z.B. Präsenz auf verschiedenen Turnierportalen, eigene Homepage, E-Mailing, Verteilung von Flyern, Plakatwerbung und persönliche Einladungen wurde das "neue alte" Turnier dann bekannt gemacht. Für die bequeme Anmeldung stand im eigenen Turnierportal ab 2012 ein Online-Anmeldeformular zur Verfügung. Viele Mannschaften folgten der Einladung nach Oldenburg, sodass das Turnier in dem Jahr mit über 40 teilnehmenden Teams eine in der Kürze nicht für möglich gehaltene Größe erreichte.

Von dem tollen Erfolg ließen sich in 2013 viele weitere Unterstützer begeistern. So wuchs das Organisationsteam auf rund 30 Mitglieder an. Starke Partner, Unternehmen aus Oldenburg und Umgebung, konnten als Sponsoren gewonnen werden, der Schiedsrichterlehrstab Ostholsteins nutzte das Turnier fortan als Fortbildungsveranstaltung, die Kaserne in Putlos wurde als Übernachtungsstätte angemietet und die Teilnehmerzahl wuchs noch weiter - auf knapp 60 Mannschaften. "Das ist unsere Kapazitätsgrenze." war Hollich 2013 mit dem Zuspruch sichtlich zufrieden, gab damit aber auch zu bedenken, dass ein weiteres Wachstum ohne Nutzung zusätzlicher Hallen nicht mehr sinnvoll möglich ist. In 2014 wurde daher nicht mehr vergrößert, sondern - jetzt unter der Vereinsflagge HSG WAGRIEN - vor allem die Abläufe noch einmal professionalisiert und in 2015 der Spielmodus optimiert, sodass die Spielzeiten je Mannschaft erhöht werden konnten. Der Name des Turniers sollte trotz Vereins-Neugründung erhalten bleiben.

Der O/G-Cup ist mittlerweile zu einem richtigen Handball-Erlebnis für Jugendmannschaften geworden, auf das sich viele Teams lange im voraus freuen und Buchungen schon ein dreiviertel Jahr vorab eingehen. Handball in Bundesliga-Atmosphäre mit Musik-Einspielern nach einem Torerfolg, Live-Moderation des Spielbetriebs, Einlaufen vor den Finalspielen und feierlicher Siegerehrung mit tollen Preisen das Konzept überzeugt und hat dazu geführt, dass mittlerweile Vereine aus ganz Norddeutschland anreisen. Sogar aus der Hauptstadt und aus dem benachbarten Ausland (z. B. Frankreich, Holland) sind regelmäßig Mannschaften dabei.

"Wir sind mit einem starken Team auf einem guten Weg." beschreibt der Organisator begeistert die Arbeit mit seinem Orga-Team. Der O/G-Cup in 2017 war schon der 6. unter seiner Leitung und die Umsetzung für 2018 ist jetzt in der heißen Phase.